Heilpädagogik - berufsbegleitende Aus­bildung

Die Aus­bildung richtet sich an staatlich anerkannte Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen.

Heilpädagogen und -pädagoginnen erziehen, fördern und unterstützen Menschen jeden Alters, die unter erschwerten Bedingungen und mit Beeinträchtigungen leben -  z.B. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung, Sinnes- und Mehrfachbehinderung oder chronischen Erkrankungen sowie Menschen mit emotionalen Beeinträchtigungen und Verhaltensstörungen. Durch den Einsatz entsprechender pädagogischer und therapeutischer Maß­nahmen fördern sie vorhandene Fähigkeiten und beugen Behinderung und sozialer Ausgrenzung vor.

Die Aus­bildung befähigt, selbstständig und eigenverantwortlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in erschwerten Lebenslagen durch heilpädagogische Hilfe in ihrer personalen und sozialen Integration zu unterstützen. Sie soll darüber hinaus dazu befähigen, Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Tätigkeiten im Berufsleben stehen

Auf einen Blick

Abschluss Heilpädagog*in, staatlich anerkannt
Dauer 2,5 Jahre
Beginn jährlich im August
Ort Darmstadt
monatl. Gebühr 138 EUR

 

Unterrichtsinhalte und Profil

Die Aus­bildung zur "Staatlich anerkannten Heilpädagogin" / zum "Staatlich anerkannten Heilpädagogen" besteht aus theoretischem Unterricht und praktischen Übungen.

Lernbereiche

Die Aus­bildung umfasst Pflicht- und Wahlpflichtfächer sowie Wahlfächer und eine Begleitform organiosierte fachpraktische Betreuung.

Lernbereich I: Pflichtfächer:
Heilpädagogik, Psychologie, Medizin, Recht, Religion/Religionspädagogik, Methoden und spezielle Verfahren in Kommunikation und Beratung, Musik/Rhythmik, Kunst/Gestalten, Motopädagogik, Sozialpädagogik.

Lernbereich II: Wahlpflichtfächer:
Vertiefung in Formenkreise von

  • Behinderung
  • Verhaltens- und Beziehungsproblemen
  • Methoden und spezifische Verfahren

 

Lernbereich III: Wahlfächer:
Zur Ergänzung und Vertiefung der Pflichtfächer

Fachpraktische Aus­bildung:
In Begleitform organisierte Betreuung in Verbindung mit sonderpädagogischen, heilpädagogischen, sozialpflegerischen und integrativen Einrichtungen.
Fachübergreifender Lernbereich:
Medizin, Psychiatrie, Recht, Psychologie, Religionspädagogik, Wahl-/Wahlpflichtangebot (z.B. Sozialmanagement, Konflikmanagement, Erlebnispädagogik u.a.)

Den Studierenden steht eine Bibliothek zur Verfügung.

Dozentinnen und Dozenten:

Diplom-Pädagogen, Praktizierende Heilpädagogen, Psychologen, Mediziner, Juristen, Theologen und Kunsttherapeuten.

Lehrveranstaltungen:

Die Unterrichtszeiten liegen so, dass ein kontinuierlicher Lernzusammenhang unter Beibehaltung eines Arbeitsverhältnisses gewährleistet ist. Das Aus­bildungshalbjahr umfasst ca. 312 Unterrichtseinheiten.

Der Unterricht findet jede Woche am Freitagnachmittag sowie jeden zweiten Samstag statt. Zusätzlich ist in jedem Aus­bildungshalbjahr ein einwöchiger Unterrichtsblock vorgesehen.

Die fachpraktische Aus­bildung absolvieren die Studierenden an ihrem Arbeits- bzw. Praxisplatz unter fachlicher Anleitung und Betreuung durch die Fachdozentinnen und -dozenten.

Zertifizierung/Akkreditierung/Anerkennung

Die Aus­bildung ist staatlich anerkannt. Schulrechtliche Grundlage ist die Verordnung über die Aus­bildung und Prüfungen an den Fachschulen für Sozialwesen, Fachrichtung Heilpädagogik des Landes Hessen vom 23.07.2013.

Fördermöglichkeiten

Die Aus­bildung ist bei Vorliegen der Voraussetzungen förderbar nach Meister-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG). Studiengebühren, Fahrtkosten zum Studienort und sonstige Aufwendungen sind steuerlich absetzbar.

Perspektiven nach der Aus­bildung

Nach ihrer Weiterbildung können sich Heilpädagogen und -pädagoginnen entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie infrage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Frühförderung, Kinder- und Jugendpsychiatrie über Berufsförderung bis hin zu Rehabilitation oder Altenhilfe.
Des Weiteren können sie bei Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder in Kindergärten und -horten tätig werden. Heilpädagogen können auch in eigener Praxen (freie oder mobile heilpädagogische Praxen) arbeiten.

Der Bedarf an derartig spezialisierten Fachkräften wächst zunehmend.

Bewerbung und Anmeldung

Wir freuen uns, wenn wir Sie von der Aus­bildung als Heilpädagog*in überzeugen konnten. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort. 
 

[Team der F+U Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Heilpädagogik]

 

Bewerbung und Anmeldung über das F+U Bewerberportal

Für die einfache Bewerbung und Anmeldung halten wir ein eigenes Bewerberportal bereit. 

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