Aus­bildung als Erzieher*in – praxisintegriert

Abschluss Erzieher*in, staatlich anerkannt
Dauer 3 Jahre schulische Aus­bildung und Praxis im Wechsel
Beginn jährlich im September
Ort F+U Bildungscampus Heidelberg
monatl. Gebühr 0 EUR - kein Schulgeld!
Materialkosten 249 EUR / Schuljahr
Anmeldegebühr 75 EUR (einmalig)

Vorteile der F+U Erzieher-Fachschule

Die Fachschule für Sozialpädagogik in privater Trägerschaft begleitet in besonderem Maße die persönliche Entwicklung der Teil­nehmer*innen und fördert den Aufbau einer professionell pädagogischen Erzieher-Persönlichkeit. 

Sie erhalten eine gezielte und fundierte Aus­bildung, die sich an den Kompetenzkategorien des DQR orientiert. Eine individuelle Begleitung und Förderung sowie eine intensive Theorie-Praxis-Verzahnung ist für uns selbstverständlich. Der Unterricht wird von engagierten und motivierten Fachkräften durchgeführt, der Umgang ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung.

Am Ende eines jeden Aus­bildungsjahres geben gezielte Evaluationen allen Seiten eine Rückmeldung über die Qualität der Aus­bildung und Betreuung in der Schule und der Praxiseinrichtung.

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Aus­bildungsinhalte und Schulprofil

Die praxisintegrierte Aus­bildung als Erzieher*in dauert insgesamt drei Jahre.

Im ersten Aus­bildungsjahr nehmen Sie wöchentlich drei Tage am Unterricht teil und sind zwei Tage in der Praxiseinrichtung. Im zweiten und dritten Aus­bildungsjahr sind es zwei Tage Unterricht und drei Tage Praktikum in der Woche. In regelmäßigen Abständen gibt es zusätzliche Theorieblöcke zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Bei dieser Aus­bildungsform finden schulische und fachpraktische Aus­bildung parallel zueinander statt.

Inhalte der schulischen Aus­bildung

Der Unterricht findet in Fächern und Handlungsfeldern statt.
Fächer: Religionslehre/‑pädagogik, Deutsch, Englisch
Handlungsfelder: Berufliches Handeln fundieren, Erziehung und Betreuung gestalten, Bildung und Entwicklung fördern I + II, Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben, Zusammen­arbeit gestalten und Qualität entwickeln

Zusätzlich zum regulären Unterricht werden ergänzende Projekte und Seminare angeboten, z. B. Naturwissenschaftliches Projekt mit Kindertageseinrichtungen, Theaterpädagogik, fachspezifische Exkursionen/Ausflüge, Teamentwicklung. Das berufsbezogene Handlungs- und Lernfeldkonzept zielt auf den Erwerb von Handlungskompetenz ab, das heißt, auf das Lernen durch Handeln. An konkreten Lernsituationen werden Inhalte vermittelt, Prozesse erarbeitet und erzieherisches Handeln praxisnah erprobt.

Besondere Ziele

  • Breitbandausbildung: Vermittlung aller fachspezifischen Grundlagen
  • Erarbeitung einer eigenen professionellen Haltung als Erzieher/in
  • Entwicklung berufserforderlicher Kompetenzen und Fertigkeiten
  • enge Verzahnung von Theorie und Praxis durch Praxisaufgaben und Übungen
  • Überleitung in das Berufsleben


Schulprofil
Die Fachschule für Sozialpädagogik bietet eine fundierte, kompetenzorientierte Breitbandausbildung an, die die individuelle Begleitung und die Persönlichkeitsentwicklung in den Vordergrund stellt. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist dabei ein besonderes Anliegen.

Zugangsvoraussetzungen

Sie können sich mit folgenden Voraussetzungen bewerben:

  • erfolgreicher Abschluss des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik (1BKSP) oder
  • mittlerer Bildungsabschluss und eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (z. B. Kinderpfleger*in)  oder 
  • ein fachspezifischer Schulabschluss oder
  • die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife mit 6 Wochen berufsspezifischem Praktikum

Weitere Zugangsmöglichkeiten im Rahmen der praxisintegrierten Aus­bildung:

Es können sich auch Personen mit mittlerem Bildungsabschluss bewerben, die 

  • einen anderen Erstberuf abgeschlossen haben   oder
  • eine mindestens zweijährige Tätigkeit mit Kindern (auch im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, FSJ, zertifizierte Tagesmutter) oder
  • eine mindestens dreijährige Führung eines eigenen Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind ausgeübt und ein 6-wöchiges Fachpraktikum absolviert haben.

Wir prüfen die Zugangsvoraussetzungen, sowie die persönliche Eignung für einen pädagogischen Beruf und gute deutsche Sprachkenntnisse in einem Vorstellungsgespräch.

PiA berücksichtigt vorrangig Personen, die mindestens 20 Jahre alt sind und über mehrjährige Erfahrung verfügen oder bereits längere Zeit in der Kinderbetreuung mitarbeiten und denen der Anstellungsträger dieser Person eine Aus­bildung bei gleichzeitiger Anstellung ermöglichen möchte.

Aus­bildungsentgelte in der praxisintegrierten Aus­bildung (PiA) nach TVÖD

im ersten Aus­bildungsjahr

ab 1. März 2018 : 1.090,69

ab 1. März 2019:  1.140,69

im zweiten Aus­bildungsjahr

ab 1. März 2018 : 1.152,07

ab 1. März 2019:  1.202,07

im dritten Aus­bildungsjahr

ab 1. März 2018 : 1.253,38

ab 1. März 2019:  1.303,38  

Perspektiven als ausgebildete*r Erzieher*in

Nach ihrer Aus­bildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von der Arbeit in Kindertagesstätten über Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche bis hin zu pädagogischen Fördereinrichtungen.

Um den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Erzieher und Erzieherinnen ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Weiterbildung ins Auge fassen. Dies kann z.B. eine Weiterbildung als Fach­wirt*in sein.

Finanzierung und Förderung

Die praxisintegrierte Erzieher*innen-Aus­bildung (PiA) wird vom Land Baden-Württemberg finanziell unter­stützt.
Die Aus­bildung ist förderungsfähig nach WeGeBau durch die Agentur für Arbeit. 

Bei der praxisintegrierten Aus­bildung zahlen die Praxiseinrichtungen eine Aus­bildungsvergütung, eine Förderung nach BAföG ist daher bei dieser Aus­bildungsform nicht möglich.

Informationsveranstaltungen

Donnerstag, 13.06.2019, 17.00 Uhr

Dienstag, 25.06.2019, 17.00 Uhr

Bewerbung und Anmeldung

Wir freuen uns, wenn wir Sie für die Aus­bildung als Erzieher*in an unserer Fachschule überzeugen konnten. Bei weiteren Fragen, z.B. zum Schwerpunkt Medienpädagogik, stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort. 

[Sven Raßmus, Schulleitung Fachschule für Sozialpädagogik]

 

Bewerbung und Anmeldung über das F+U Bewerberportal

Für die einfache Bewerbung und Anmeldung halten wir ein eigenes Bewerberportal bereit. 

Jetzt bewerben         E-Mail senden          Telefon: 06221 7050130

Kontakt für Fragen zur Erzieher-Aus­bildung

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