Demenz und Alzheimer: Immer mehr Menschen sind betroffen der Bedarf an Pfleger/innen w채chst stetig!

Die schulgeldfreie Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in bzw. Altenpflegehelfer/in bietet somit optimale berufliche Perspektiven

In Deutschland leben gegenw채rtig mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke; zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr f체r Jahr treten fast 300.000 Neuerkrankungen auf.
Infolge der demografischen Ver채nderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbef채llen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Pr채vention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bev철lkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 3 Millionen erh철hen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. (Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., 2012, www.deutsche-alzheimer.de)

Diese Daten belegen deutlich, warum der Bedarf an Mitarbeiter/innen im Bereich der Altenpflege gro횩 ist und kontinuierlich steigt. Die Berufsausbildung, z.B. an den staatlich anerkannten Altenpflegeschulen der gemeinn체tzigen F+U Unternehmensgruppe in Heidelberg und Darmstadt, die f체r die Sch체ler/innen schulgeldfrei ist, bietet demzufolge beste Berufsaussichten.

Altenpfleger/innen betreuen und pflegen selbst채ndig und eigenverantwortlich 채ltere Menschen. Neben diesen medizinisch-pflegerischen T채tigkeiten, wie der Hilfe bei der K철rperpflege, beim Essen, bei der Medikamentenverabreichung, bei Injektionen sowie der pflegerischen Therapie, geh철rt die Betreuung von 채lteren Menschen in ihren pers철nlichen und sozialen Angelegenheiten zu einer ihrer Hauptaufgaben. Die Pflege demenziell erkrankter Menschen spielt hierbei eine immer gr철횩ere Rolle.

Im Rahmen der Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in wird an den F+U Berufsfachschulen bereits seit 2003 f채cher체bergreifend (gem채횩 Lernfeldkonzept) auch zum Thema 얛emenz unterrichtet.
Im Lernfeld 2.2 얖lte Menschen bei der Wohnraum und Wohnumfeldgestaltung unterst체tzen wird n채her auf die Schaffung eines f철rderlichen und sicheren Wohnraums und Wohnumfelds eingegangen.
Verh체tung von h채uslichen Unf채llen und St체rzen, Schaffung einer f철rderlichen Atmosph채re durch die Luft, das Klima, die Ger채usche, das Licht , die alten und behindertengerechte Wohn und Umfeldgestaltung, Notrufsysteme, Hilfsmittel und Wohnraumanpassung, sind nur einige von zahlreichen Lerninhalten auf diesem Gebiet.
Dieses Lernfeld steht, gem채횩 des Lernfeldkonzepts, in Verbindung zum Lernfeld 1.3 얖lte Menschen personen und situationsbezogen pflegen k철nnen. Neben der Pflege dementer und gerontopsychiatrisch ver채nderter alter Menschen lernen die Auszubildenden verschiedene Kommunikationsformen, die nicht nur f체r den Umgang mit Demenz geeignet sind.
Die Validation nach N. Feil oder die integrative Validation nach N. Richard sind einige dieser Kommunikationsformen (Validation bedeutet 얱ertsch채tzung und ist eine Methode, um den Zugang zu dementen, verwirrten alten Menschen zu erm철glichen).
In einer systematischen Schulung werden den Auszubildenden die Techniken der Validation vermittelt. Durch 횥bungen, verschiedene Rollenspiele, H철rspiele, Filmvorf체hrungen, einen Kinobesuch zum Thema 얛emenz, visuelle Hilfsmittel oder durch praxisbezogene Fallbeispiele wird den Auszubildenden die Welt der demenziell erkrankten Menschen n채her gebracht.
Au횩erdem werden f체r den Umgang mit demenziell erkrankten Menschen andere Unterrichtsinhalte vermittelt, wie z.B. die tiergest체tzte Therapie.
Der dreit채gige Workshop zu diesem Thema wird von einer Tiertherapeutin durchgef체hrt. Dadurch werden die Bindungsf채higkeit demenziell erkrankter Menschen stabilisiert und ihre sozialen Kompetenzen gest채rkt.
 
Im Unterricht werden die Grundlagen des ganzheitlichen Ged채chtnistrainings vermittelt, so dass spielerisch und ohne Stress die Leistung des Gehirns unter Beteiligung von K철rper, Geist und Seele gesteigert wird.
Das ganzheitliche Ged채chtnistraining wirkt rehabilitierend, d. h. bei sekund채ren, reversiblen Demenzerkrankungen k철nnen durch Ged채chtnistraining, bei gleichzeitiger Behandlung der k철rperlichen oder psychischen Ursachen, die fr체heren Kompetenzen oftmals weitgehend wiederhergestellt werden. Auch bei irreversiblen (nicht wiederherzustellenden) Demenzerkrankungen ist das ganzheitliche Ged채chtnistraining ein wichtiger Bestandteil des therapeutischen Gesamtkonzeptes. Ziele sind die Aktivierung, Reaktivierung und Erhaltung der vorhandenen F채higkeiten.

Zur Vertiefung und Wiederholung einzelner Lehrinhalte werden, durch den im Lehrplan mit ca. 200 Stunden vorgesehenen Unterricht zur Vertiefung und Wiederholung, ein oder mehrt채gige (Auslands-) Exkursionen erm철glicht.
Ob ein Demenzdorf in den Niederlanden besucht werden soll, ein Workshop mit und von N. Feil, ein Altenheim in Berlin-Kreuzberg, das sich f체r die kultursensible Pflege (hier: muslimischer Bewohner) einsetzt, eine Alteneinrichtung auf Mallorca oder der Krebskongress in Berlin, wird in der Regel mit der jeweiligen Klasse besprochen, entschieden und danach geplant und durchgef체hrt.

Neben Exkursionen und Studienfahrten ins Ausland, die an aktuellen Themen orientiert sind, bieten die Berufsfachschulen der F+U Rhein-Main-Neckar in Heidelberg und Darmstadt Projektarbeit an, um insbesondere das Lernen durch eigene Erfahrung zu erm철glichen, aber auch um f채cher체bergreifendes Lernen und Denken zu erweitern.

Im Rahmen der dreij채hrigen Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in, aber auch bei der einj채hrigen Altenpflegehelfer/innen-Ausbildung, beraten und begleiten die Schulen ihre Auszubildenden individuell und arbeiten eng mit deren Praxisstellen zusammen.

Die Kosten f체r die Altenpflegeausbildung tragen die jeweiligen Bundesl채nder. F체r die Auszubildenden ist die Ausbildung somit kostenfrei, sie erhalten sogar eine Ausbildungsverg체tung.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den F+U Berufsfachschulen in Heidelberg bzw. Darmstadt Adressen unter www.fachschulzentrum.de.