Ausbildung zum/zur Erzieher/in, praxisintegriert





Kurzbeschreibung:
Ausbildung zum/zur Erzieher/in, praxisintegriert
Dauer:
3 Jahre
Beginn:
jährlich im September
Abschluss:
staatlich anerkannte/r Erzieher/in
Ort:
Heidelberg
Kosten:
3564 €
Gebühren/Monat:
103 €

Kurzprofil


Berufsbild

"Ein Beruf für die Zukunft unserer Kinder - Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, ihre Kreativität zu unterstützen, Sprache als Schlüssel zur Welt zu verstehen und diese zu fördern, Entwicklungen von Kindern zu beobachten und zu dokumentieren, aber auch mit Eltern und der Grundschule intensiv zusammenzuarbeiten - dies sind einige der anspruchsvollen Aufgaben des attraktiven und spannenden Berufs einer Erzieherin/eines Erziehers." (www.kultusportal-bw.de)

Der Beruf der Erzieherin/des Erziehers ist vor allem durch verantwortungsvolles Handeln gekennzeichnet. Kinder und Jugendliche zu erziehen, zu bilden und zu betreuuen, ihnen zu helfen, die Welt zu erforschen und sie altersgerecht auf ihrem Weg zu begleiten, ist eine Aufgabe, die viel Freude bringen kann, aber auch eine Herausforderung bedeutet. Erzieher/innen sind Vorbild, Berater und Begleiter des Kindes auf dem Weg zur Selbständigkeit, wobei sie sich immer an den Bedürfnissen des Kindes orientieren.

Die Basis bildet eine fundierte, curriculare Ausbildung, in der das notwendige Fachwissen vermittelt wird und das Erproben von Fertigkeiten einen hohen Stellenwert einnimmt. Die Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen, z. B. Offenheit, Teamfähigkeit, Sensibilität, Einfühlungsvermögen und der Ausbau der Selbstkompetenz, vor allem der Bereitschaft zur regelmäßigen Reflexion des eigenen pädagogischen Verhaltens, stehen gleichwertig nebeneinander.
Gerade in der dualen Ausbildungsform findet von Beginn an eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis statt, wobei der Status als angestellte/r Auszubildende/r die Zugehörigkeit zum Team vereinfacht.

Mögliche Arbeitsfelder
  • Krippen und Kleinkindbetreuung
  • Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhäuser
  • Horte und Grundschulen
  • Kinderheime, Wohngruppen und Internate
  • Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinderstationen in Krankenhäusern und Erholungsheimen
  • alle Einrichtungen, in denen sozialpädagogisch gearbeitet wird



Zielgruppe

Menschen, die sich einen Beruf in einem sozialen Umfeld mit erzieherisch-bildendem Auftrag vorstellen und verantwortungsvolle Aufgaben mit Kindern und/oder Jugendlichen übernehmen wollen. Dabei haben Sie möglicherweise einen anderen Erstberuf erlernt, Ihr Interesse hat sich jedoch gewandelt oder Sie wünschen sich nach der Familienphase einen Neubeginn in einem anderen Beruf. Erste Erfahrungen mit Kindern sowie ein Ausbidlungsvertrag mit einer sozialpädagogischen Einrichtung sind wünschenswert.



Vorteile

Die Fachschule für Sozialpädagogik in privater Trägerschaft begleitet in besonderem Maße die persönliche Entwicklung der Teilnehmer/innen und fördert den Aufbau einer professionell pädagogischen Erzieher-Persönlichkeit.
Sie erhalten eine gezielte und fundierte Ausbildung, die sich an den Kompetenzkategorien des DQR orientiert. Eine individuelle Begleitung sowie eine intensive Theorie-Praxis-Verzahnung ist für uns selbstverständlich und ist der grundlegende Charakter einer dualen Ausbildung. Der Unterricht findet in übersichtlichen Klassengrößen statt und wird von engagierten und motivierten Fachkräften durchgeführt, der Umgang ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung.
Am Ende eines jeden Ausbildungsjahres geben gezielte Evaluationen allen Seiten eine Rückmeldung über die Qualität der Ausbildung und Betreuung in der Schule und der Einrichtung.



Zugangsvoraussetzung

Sie können sich mit folgenden Voraussetzungen bewerben:
  • erfolgreicher Abschluss des BKPR (Berufskolleg)     oder
  • mittlerer Bildungsabschluss und eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (z. B. Kinderpfleger/in)  oder
  • ein fachspezifischer Schulabschluss                       oder
  • die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife mit 6 Wochen berufsspezifischem Praktikum
  • aktuelles Gesundheitszeugnis
  • Geburtsurkunde
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

Weitere Zugangsmöglichkeiten im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung:

Es können sich auch Personen mit mittlerem Bildungsabschluss bewerben, die
  • einen anderen Erstberuf abgeschlossen haben       oder
  • eine mindestens zweijährige Tätigkeit mit Kindern (auch im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, FSJ, zertifizierte Tagesmutter)   oder
  • eine mindestens dreijährige Führung eines eigenen Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind ausgeübt und ein 6-wöchiges Fachpraktikum absolviert haben.
Wir prüfen die Zugangsvoraussetzungen, sowie die persönliche Eignung für einen pädagogischen Beruf und gute deutsche Sprachkenntnisse in einem Vorstellungsgespräch.

PIA berücksichtigt vorrangig Personen, die mindestens 20 Jahre alt sind und über mehrjährige Erfahrung verfügen oder bereits längere Zeit in der Kinderbetreuung mitarbeiten und denen der Anstellungsträger dieser Person eine Ausbildung bei gleichzeitiger Anstellung ermöglichen möchte.



Schwerpunkte, Profil und Besonderheiten

Die praxisintegrierte Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in dauert insgesamt drei Jahre.

Im ersten Ausbildungsjahr nehmen Sie wöchentlich drei Tage am Unterricht teil und sind zwei Tage in der Praxiseinrichtung. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind es zwei Tage Unterricht und drei Tage Praktikum in der Woche. In regelmäßigen Abständen gibt es zusätzliche Praxisblöcke zu verschiedenen Schwerpunktthemen, sowie mehrere Praxisblöcke im Jahr. Bei dieser Ausbildungsform finden schulische und fachpraktische Ausbildung parallel zueinander statt.

Inhalte der schulischen Ausbildung

Der Unterricht findet in Fächern und Handlungsfeldern statt.
  • Fächer: Religionslehre/‑pädagogik, Deutsch, Englisch
  • Handlungsfelder: Berufliches Handeln fundieren, Erziehung und Betreuung gestalten, Bildung und Entwicklung fördern I + II, Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben, Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln
Zusätzlich zum regulären Unterricht werden ergänzende Projekte und Seminare angeboten, z. B. Naturwissenschaftliches Projekt mit Kindertageseinrichtungen, Theaterpädagogik, fachspezifische Exkursionen/Ausflüge, Teamentwicklung.
Das berufsbezogene Handlungs- und Lernfeldkonzept zielt auf den Erwerb von Handlungskompetenz ab, das heißt, auf das Lernen durch Handeln. An konkreten Lernsituationen werden Inhalte vermittelt, Prozesse erarbeitet und erzieherisches Handeln praxisnah erprobt.

Besondere Ziele
  • duale Breitbandausbildung
  • Erarbeitung einer professionellen Haltung als Erzieher/in
  • Entwicklung berufserforderlicher Kompetenzen und Fertigkeiten
  • Enge Verzahnung von Theorie und Praxis
  • Überleitung in das Berufsleben
Die Fachschule für Sozialpädagogik bietet Ihnen in übersichtlichen Klassen ein familiäres und wertschätzendes Miteinander, eine fundierte und kompetenzorientierte Ausbildung mit einer individuellen Betreuung in Theorie und Praxis.




Praktikum

Da die Auszubildenden für den praktischen Teil der Ausbildung (3 oder 2 Tage/Woche) bei einem Träger einer sozialpädagogischen Kindertagesbetreuung angestellt sind, erhält diese/r Urlaub, der in der unterrichtfreien Zeit zu nehmen ist.
Zudem bekommt der/die Auszubildende eine Ausbildungsvergütung, die sich am TVÖD (BBiG) für Verwaltungsfachangestellte in der aktuellen Fassung orientiert.
Zur Zeit sind dies (Stand ab 1. März 2015):
  • im ersten Ausbildungsjahr        853,26 €
  • im zweiten Ausbildungsjahr      903,20 €
  • im dritten Ausbildungsjahr        949,02 €

Es besteht ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.


Dauer/ Stundenumfang

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und beginnt jährlich im September.



Termine

11.09.2017 - 10.09.2020



Ort

F+U Campus Heidelberg
Zentraler geht´s nicht!

Der F+U Campus in Heidelberg liegt in zentraler Lage, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Zum Campus gehören neben einer Vielzahl von Unterrichts- und Fachräumen, eine Mensa, eine Sporthalle, eine Bibliothek, naturwissenschaftliche Fachräume, ein Musiksaal, Werkräume und 281 Studentenapartments.
Die Unterrichtsräume entsprechen modernsten Anforderungen und sind multimedial ausgestattet.
Durch unsere zentrale Lage sind wir perfekt von Heidelberg und dem Umland erreichbar. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch eine öffentliche Tiefgarage.


Wohnen

Auswärtigen Schülerinnen und Schülern helfen wir bei der Zimmer- bzw. Wohnungssuche, ab Februar 2016 können wir unseren Schülerinnen und Schülern auch Plätze in einem Schülerwohnheim am Campus anbieten.



Mögliche Weiterbildungen/ Perspektiven

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie infrage kommen und auf welche Altergruppe sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von der Arbeit in Kindertagesstätten über Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche bis hin zu pädagogischen Fördereinrichtungen.

Durch zweijährigen Zusatzunterricht kann die Fachhochschulreife parallel zur Erzieherausbildung erworben werden (Mindestteilnehmerzahl erforderlich).

Um den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Erzieher und Erzieherinnen ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.
Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Weiterbildung ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Fachwirt/in (FOF) sein oder eine berufsbegleitende Weiterqualifizierung zur Fachkraft für Krippenkinder (BFQE-U3), falls eine Tätigkeit in einer Krippe angestrebt wird.
Weitere Seminare, Workshops und Weiterbildungen für Erzieher/innen zu fachspezifischen Themen (z .B. Mentorenweiterbildung) finden Sie unter  (http://www.academy24.de/Seminare-und-Lehrgaenge/Akademie-fuer-Paedagogische-Qualifizierung-und-Weiterbildung). Darüber hinaus haben Personen mit einer abgeschlossenen, staatlich anerkannten Erzieherausbildung die Möglichkeit, ein fachspezifisches Studium zu beginnen, z. B. Sozialpädagogik & Management (http://www.internationale-ba.de/Studiengaenge/Sozialpaedagogik-Management/).



Zertifizierung/ Akkreditierung/ Anerkennung

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
Akkreditierung- und Zulassungsverordnung - Arbeitsförderung - AZAV
Die Ausbildung an unserer Fachschule ist staatlich anerkannt.



Kosten

Die Kursgebühr beträgt 103 € pro Monat (insgesamt 3564 € in 3 Jahren).



Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten

Die Ausbildung wird vom Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Die Ausbildung ist förderungsfähig nach WeGeBau durch die Agentur für Arbeit.
Bei der praxisintegrierten Ausbildung zahlen die Praxiseinrichtungen eine Ausbildungsvergütung, eine Förderung nach BAföG ist daher bei dieser Ausbildungsform nicht möglich.



Informationsveranstaltungen

Zu den Informationsveranstaltungen können Sie gern ohne Anmeldung kommen.
Die nächsten Termine sind:


  • 10. November 2016, 17:00 Uhr
  • 08. Dezember 2016, 17:00 Uhr
  • 19. Januar 2017, 17:00 Uhr
  • 23. Februar 2017, 17:00 Uhr
  • 23. März 2017, 17:00 Uhr
  • 27. April 2017, 17:00 Uhr
  • 18. Mai 2017, 17:00 Uhr
  • 20. Juni 2017, 17:00 Uhr
  • 20. Juli 2017, 17:00 Uhr
  • 19. Oktober 2017, 17:00 Uhr
  • 30. November 2017, 17:00 Uhr



Kontakt/ Anfrage

F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH

Fachschule für Sozialpädagogik

Kurfürsten-Anlage 64 - 68

69115 Heidelberg

Tel. 06221 7050-130

monika.lieske@fuu.de



Anfrageformular

Unverbindliche Anfrage
Ich habe Fragen oder wünsche weiterführendes Informationsmaterial (Bitte im Kommentarfeld spezifizieren). Alle Preise sind freibleibende Angebote, Irrtümer vorbehalten.

Titel
Vorname*
Nachname*
Geschlecht
Adresszusatz
Straße, Nr
Ort
PLZ
Land
Telefon
E-Mail*
Kommentar


* Pflichtfelder

Ihre Daten werden durch uns nur zweckgebunden gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.